Willkommen auf Romantic Revenant!


Einsame Herrenhäuser, Moore und Nebel über den Ländereien… das gehört zu guter Schauerliteratur einfach dazu. Und genau darum soll es auf “Romantic Revenant” gehen. Ich bin Katriona und ich bespreche auf diesem Blog Bücher aller Art, mein Fokus liegt jedoch auf allem, was auch nur entfernt gothic ist. Ob gemütlicher Gruselroman, Thriller und Familiensagas mit Gothicelementen oder auch mal richtiger Horror: Wer die ganz besondere Atmosphäre des Unheimlichen mag, ist hier genau richtig.

Während ich auch Romane aus anderen Genres bespreche, besonders historische Romane und Jugendbücher, wird es hier ab jetzt auch Besprechungen zu Gothic-Serien und -Filmen geben, sowie andere Beiträge zum Thema. Ob Emily Brontë, Daphne du Maurier oder ganz moderne Schauer- und Mysteryliteratur, hier ist Platz für alles, was das Genre zu bieten hat. Dabei fasse ich den Begriff “gothic” übrigens bewusst weit: Denn mittlerweile lassen sich die Elemente und Archetypen dieser Literaturgattung auch in anderen Genres finden, besonders im Thriller, Krimi und in düsterer Phantastik. Alles, das diese bestimmte Ästhetik aufweist, findet ihr in der Kategorie “Gothic & Mystery“.


WARUM AUSGERECHNET GOTHIC?

Auch auf meinem alten Blog “Stürmische Seiten” habe ich hin und wieder bereits Romane in diese Richtung rezensiert, doch da ich das Genre (und Romane mit Versatzstücken aus dem Genre) in letzter Zeit wieder sehr viel mehr lese, habe ich eine Idee umgesetzt, die ich schon länger mit mir herumgetragen habe: Wieso das Blog nicht einfach direkt diesem Genre widmen? Gothic Literature, also Schauerliteratur, in all ihren Ausführungen ist mein Lieblingsgenre und das eigentlich schon immer. Ich mag die düstere, aber trotzdem gemütliche Ästhetik des Genres, seit ich meinen ersten Roman in die Richtung mit ca. 12 Jahren gelesen habe.

Besonders britische Gothic Fiction hat es mir angetan, denn ihre düsteren, spannenden Geschichten haben eigentlich immer großen Bezug zu wilden Landschaften – und ihrem Eigenleben. Orte spielen eine große Rolle im Genre, Häuser und Landschaften und der Bezug der oft komplizierten Figuren zu ihnen. Die  beste Art von Gothic ist in meinen Augen daher auch die, die mit nur wenig oder sogar ganz ohne übernatürliche Elemente auskommt und auf die dunklen Abgründe von Figuren und die düsteren Geheimnisse von Orten eingeht. Trotzdem mag ich natürlich auch Gothic Fantasy sehr gern.

Neben Rezensionen zu Romanen, Serien und Filmen, gibt es hier in der Kategorie “Zwischen den Zeilen” auch Essays von mir zu lesen. Manchmal zum Thema, manchmal zu etwas ganz anderem – Wenn mir ein Thema wichtig ist, schreibe ich darüber. Ich finde Diversity und Inklusion in unseren Medien sehr wichtig und habe darüber schon einige Texte geschrieben. Das Gothic-Genre tut sich mit diesen Themen noch etwas schwer, weshalb es spannend ist, die Entwicklungen im Genre zu beobachten.


Beitragsbild: “Ein Herrenhaus im Herbst”, John Atkinson Grimshaw, spätes 19. Jahrhundert